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Wie naturnah sind die Fließgewässer in Rheinland-Pfalz?




Strukturelemente: Laufentwicklung...

Um diese Frage geht es bei dem Projekt "Referenzgewässer", das vom Landesamt für Umwelt, Wasser und Gewerbeaufsicht Rheinland-Pfalz in Zusammenarbeit mit dem BUND RLP und dem Büro für Süßwasserökologie ProLimno durchgeführt wird. Im Rahmen der schon seit einigen Jahren laufenden "Aktion Blau" und um die Anforderungen der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) der Europäischen Union zu erfüllen, sollen kleine und mittlere Bäche, die noch nicht oder nur schwach durch menschliche Eingriffe verändert wurden, kartiert werden, um als Vergleichswerte dienen zu können.



...Gefälle


...oder das Substrat der Bachsohle


Zu den Aufgaben der "Wasserläufer" gehört u. a. die Kartierung von Krebsen. Hier der heimische Steinkrebs.

Ehrenamtliche Gewässerbeobachter im BUND

Zu unseren Aktiven gehört eine Gruppe von Gewässerbeobachtern. Unsere  "Wasserläufer" kümmern sich seit ... Jahren um den Musterbach. Einige Sätze zu den Aktivitäten der Wasserläufer ....

Wenn Sie Interesse haben, mitzuarbeiten, dann melden Sie sich bei:

Ansprechpartner
Kontaktdaten

Das Projekt "Wasserläufer" ist eine Zusammenarbeit mit dem Rheinland-Pfälzischen Umweltministerium und wird vom BUND Landesverband koordiniert. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter: www.wildbach-rlp.de

2008/2009 - Die Artenvielfalt

2008 und 2009 stand dann die Erfassung der Artenvielfalt in und an den Gewässern im Vordergrund.
Dabei kam ein vereinfachtes Verfahren zum Einsatz, das auch von "Neulingen" auf diesem Gebiet problemlos angewandt werden konnte.
Der Schwerpunkt lag dabei 2008 wegen ihrer Bedeutung als Bioindikatoren auf Eintags-, Stein- und Köcherfliege.



Steinfliege, Loricherbach


Köcherfliegenlarve, Hohltriefbach


Eintagsfliege, Biewerbach

Um größeres Getier ging es dann 2009: Krebse standen im Mittelpunkt (gefunden haben wir an unseren Bächen leider keine...), aber auch andere geschützte Arten, wie Amphibien, wurden von uns erfasst.




Feuersalamanderlarve, Loricherbach

2007 - Die Gewässerstrukurgüte

Der Schwerpunkt im Jahr 2007 lag auf der Strukturgüte der Gewässer. Die Gewässerstruktur ist neben der chemischen Wasserqualität entscheidend für die ökologische Funktionsfähigkeit eines Fließgewässers.

Wie ist der Gewässerlauf entwickelt? Ist das Gewässer in seiner Längserstreckung für wandernde Arten passierbar oder gibt es künstliche Barrieren? Wie sind die Ufer beschaffen? Bestehen ökologisch wertvolle Vernässungszonen oder ist das Ufer gar künstlich versteilt und besfestigt?

Solche Fragen können nur durch eine intensive Begutachtung vor Ort geklärt werden. Die BUND Kreisgruppe Trier-Saarburg hat in diesem Zusammenhang die Kartierung des Loricherbaches bei Trier, des Kramesbaches und des Hohltriefbaches bei Hilscheid / Hunsrück übernommen.

Im April 2008 trafen wir uns dann wieder, diesmal an der Endert bei Cochem.





Schulungen mit dem Landesverband

Im April 2007 fand in Bad Münster am Stein eine Schulung statt, bei der die angehenden "Wasserläufer" unter fachkundiger Anleitung an und in der Nahe ihren Blick für typische Strukturelemente in naturnahen Fließgewässern schärfen konnten.



Der Rotenfels


An und in der Nahe

Bilder der Wasserläufer








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