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Gemeinschaftsgärten als Orte der Begegnung

Gemeinschaftsgärten schaffen einen Raum für Begegnung und Dialog, für Beziehungen und Kommunikation zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft. Damit ermöglichen sie die Teilhabe an Lern- und Bildungsprozessen . Sie wecken das Interesse für Nachhaltigkeit, Biodiversität und Gemeinschaft, denn in einem Gemeinschaftsprojekt werden auch soziale Kompetenzen erworben. Wie das Aushandeln und finden von Entscheidungen.

Kreativität und Kunst-Ideen können im Gartenprojekt wachsen und sich entwickeln: "Landart", Landschaftarchitektur und vieles mehr, wofür in der Stadt kein Platz ist.

Entschleunigung und naturnahes Erleben erhöhen die Lebensqualität in der Stadt

Hintergrund Trier

Die Idee eines Gemeinschaftsgartens in Trier hat als Vorbild mehrere ähnliche Projekte der letzten Jahre in Deutschland, sowie in Europa und der Welt , wie zum Beispiel die "Garten Piraten", "Incredible Edible" und die Initiativen von der Bewegung "Transition". Immer mehr entwickeln sich Gemeinschaftsgarten-Projekte in den Innenstädten, oft mit sehr wichtigen sozialen, pädagogischen und kreativen Dimensionen.

Der Trierer Gemeinschaftsgarten ist auf der „Kunst.Bau.Stelle“ Tufatopolis im TuFa-Kulturzentrum entstanden, auf einem innerstädtischen Gelände direkt hinter der Tufa, dem größten Soziokulturellen Zentrum in Rheinland-Pfalz. Das städtische Gelände wird seit 2010 unter dem Namen Tufa.topolis als Kunst.Baustelle für Kinder und Jugendliche genutzt. In den vergangenen Jahren haben rund 500 TeilnehmerInnen an den künstlerischen Programmen teilgenommen und haben die Utopie einer Kinderstadt mit unterschiedlichen Gebäuden aus Naturmaterialien realisiert.  Ca. 30 Aktive des Trägervereins und 6 KünstlerInnen von Tufa.topolis, sowie die Tufa.topolis Projektleitung sind in die Arbeitsprozesse involviert.

Die Integration eines Gemeinschaftsgartens in die bereits bestehende Struktur einer Kunst.Baustelle für Kinder und Jugendliche trägt dazu bei, auch kulturelle Bildung für Nachhaltige Entwicklung en passant und spielerisch zu vermitteln.

In Trier existiert ein vergleichbares Projekt noch nicht, im dem sich Kinder und Erwachsene nicht nur theoretisch mit den zeitgenössischen Umgang mit Landwirtschaft und  Ernährung (Agrarfabriken, Pestizide, Massentierhaltung, Macht der Marken und Discounter, massive Verschwendung) auseinandersetzen, sondern auch praktisch andere Verhaltensweisen erfahren und anwenden, auch im Austausch zwischen den Generation und Kulturen. Im Rahmen einer nachhaltigen Lebensbildung sind auch Jugendliche und Studenten wichtig. Da es um ein gemeinsames Projekt geht, ist eine Teilhabe aller Generationen und Bevölkerungsgruppen besonders angestrebt.

Lokale Strukturen in der Stadt zu stärken und Beziehungen zwischen Menschen aller Altersgruppen mit Hilfe von Gemeinschaftsprojekten zu fördern ist liegt im Wesen des Projekts – von einem solchen Austausch profitieren Jung und Alt.

Vorhaben

Geplant sind folgende Aktivitäten:

  • Anbau von Gemüse und Obst,  Pflege von Blumen und Kräutern / Biodiversität (alte Sorten)
  • Artenschutzaktionen
  • Kochworkshops zum Thema gesunde Ernährung und Selbsversorgung mit dem Geernteten.
  • Kompost und Fruchtbare Böden, z.B Terra Preta
  • urbane Landwirtschaft
  • vertikale Gärten
  • Workshops mit den Kindern von TuFatopolis:
  • naturpädagogische Workshops hier besonders in Kooperation mit dem BUND
  • Kunst und Kreativität im Garten
  • Öffentlichkeitsarbeit:
  • Vorträge
  • Pflanzentauschbörse
  • Kulturelle Veranstaltungen: z.B Benefizkonzert für den Garten, Theatervorführungen, etc.


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