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Wanderung im Mattheiser Wald am 25. April 2010


Bei der Wanderung im Mattheiser Wald konnten den zahlreichen Teilnehmern (ca. 40 Personen) die Schönheiten des Naturschutz- und FFH-Gebietes näher gebracht werden. Die Wanderung in dem vielfältig strukturierten Gebiet (offene Landschaften, Mittelwaldstrukturen, Altholzbestände und Feuchtgebiete) konnte bei schönstem Wetter richtig genossen werden.


Auf dem Plateau mit den Amphibientümpeln bot sich den Teilnehmern der Exkursion gleich ein besonderes Schauspiel. Beim Beobachten des Lebens im Teich und insbesondere der Amphibien (Gelbbauchunken, Fröschen und Molchen mit den Kaulquappen) wurde direkt von den Kindern eine Schlange (Ringelnatter) gesichtet, die sich am Rand des Tümpels bewegte. Sie glitt durch den Tümpel und schnappte sich einen der Frösche, der wohl leichtsinnig die Besucher beobachtete und die Gefahr durch die Schlange nicht erkannte. Die Schlange erwischte den Frosch am Fuß und verschwand anschließend mit ihrer Beute durch den Tümpel in den benachbarten „Binsendickicht“.  Alle Teilnehmer der Wanderung bestaunten mehr oder weniger laut das Naturschauspiel.


Weiter ging es an den Waldflächen, die vom Forst wieder in die Mittelwaldnutzung gebracht wurden, vorbei  zu den Pfahlweihern. Durch die Vielzahl der Kaulquappen konnte man sich vorstellen, was hier vorher an Amphibienwanderungen und Ablaichen los war. In einer Schleife ging es zurück wieder Richtung Mariahof.


Auf dem Waldweg traf dann die „Wanderherde“ auf einen Wanderschäfer mit Herde, hinter der man hertrotten durfte. Bei der ersten Gelegenheit nutzte man einen Abzweig und umwanderte die Schafherde bzw. lief hinter der Herde her bis zum Hauptweg. Somit endete die Wanderungen bei schönstem Wetter mit einer Vielzahl von besonderen Ereignissen und Beobachtungen.


Ein Fadenmolch




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