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Willkommen beim Bund für Umwelt und Naturschutz

Kreisgruppe Trier-Saarburg



 

+++ Die Exkursionen am 23. und 24. Juni müssen leider ausfallen+++

 

Unterwegs im Spannungsfeld zwischen Biodiversität und Landwirtschaft.

Die diesjährigen BUND-Exkursionen führen uns an 3 Juni-Wochenenden durch typische, von Landwirtschaft und Weinbau geprägte Landschaften in der Region Trier.

Der Fokus liegt auf positiven Ansätzen zum Erhalt der biologischen Vielfalt – ohne die Agrarpolitik aus den Augen zu verlieren.

  • Schafe als Biodiversitätstaxis in der Südeifel (9.-10. Juni) (ENTFÄLLT wegen Unwetterwarnung)
  • Neue Heimat für Schmetterlinge, Wildbienen, Eidechsen und alte Gemüsesorten (16.-17. Juni)
  • Was können Biolandwirtschaft, Ökoweinbau und Vertragsnaturschutz zur Artenvielfalt beitragen? (23.-24.-25. Juni)

Informationen zum genauen Treffpunkt und zur Anmeldung gibts hier!






Seit einigen Jahren breiten sich im Orchideengebiet Perfeist bei Wasserliesch verstärkt die Wicken aus und gefährden die seltene Magerrasenvegetation.

Wir werden daher  wieder Pflegemaßnahmen durchführen um die Wicken vor dem Aussamen an den am meisten betroffenen Stellen zu entfernen.

Nächster Termin: Donnerstag, 21. Juni

Treffpunkt: 16:30 beim FUZ, Pfützenstr. 1 oder 17:00 Parkplatz beim NSG

Zur besseren Organisation und wegen möglicher kurzfristiger Terminänderungen bitten wir um eine kurze Rückmeldung, wer mit kommt, an pflege.trier@bund-rlp.de

Wir freuen uns über jede Hilfe!

Hier können Sie den aktuellen Jahresbericht unserer BUND-Kreisgruppe einsehen:

Jahresbericht_2017.pdf

Offener Brief an Dreyer und Klöckner - Klimaschutz ernst nehmen bei Koalitionsverhandlungen, Ergebnisse der Sondierung reichen nicht aus!

Die Teilnehmer*innen des jährlichen Treffens des BUND-Landesvorstands mit Vertreter*innen aus BUND-Kreisgruppen und -Arbeitskreisen haben ihre Sorge über die Ergebnisse der Sondierungsgespräche zwischen Union und SPD im Bereich Klimaschutz zum Ausdruck gebracht, indem sie jeweils einen Offenen Brief an die Ministerpräsidentin und stellvetretende Bundesvorsitzende der SPD Malu Dreyer sowie an die stellvertretende Bundesvorsitzende der CDU Julia Klöckner gerichtet haben.
In den gleichlautenden Schreiben fordern die BUND-Aktiven die Politikerinnen dazu auf, ihren Einfluss geltend zu machen, damit in einem zukünftigen Koalitionsvertrag der Klimaschutz ernst genommen wird und u. a. ein schneller Kohleausstieg erfolgt.

Nach dem Treffen demonstrierten die Teilnehmer*innen spontan in der Mainzer Innenstadt, um ihre Forderungen in die Öffentlichkeit zu tragen. Eine Abordnung gab zum Abschluss den Brief an Ministerpräsidentin Dreyer in der Staatskanzlei ab.



Spontandemonstration in Mainz


BUND-Stellvertretender Landesvorsitzende Michael Carl übergibt offenen Brief

BUND Rheinland-Pfalz zum Weltklimagipfel in Bonn



17. November 2017

COP23: „Die Welt ist abhängig von fossilen Energien, sie muss auf Entzug“ – Klarer Auftrag an alle Staaten bis zum nächsten Weltklimagipfel

Bonn/Berlin/Mainz: Als eine „Konferenz der Trippelschritte beim Klimaschutz“ hat der Vorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Hubert Weiger, die heute endende Weltklimakonferenz bewertet. „Die Regeln für die Überprüfung der nationalen Klimaschutzpläne sind sehr schwammig geworden. Noch vor der nächsten Klimakonferenz in Katowice müssen sich Vorreiterstaaten dazu bekennen, ihre schwachen Klimaschutzpläne nachzubessern. Auch Deutschland läuft Gefahr ohne entschiedene Maßnahmen zu den Schmuddelkindern zu gehören und muss deshalb aus der Kohleverstromung aussteigen“, sagte der BUND-Vorsitzende. Auch in Rheinland-Pfalz gibt es noch viel zu tun.

Ein Misserfolg der COP23 sei, dass es noch immer keinen Fonds für die Bewältigung der milliardenschweren Zerstörungen durch Stürme, Dürren und andere Folgen der Erderhitzung gebe. „Die ärmeren Staaten, die vom Klimawandel betroffen sind, stehen bei der Bewältigung der Schäden alleine. Die Hoffnung, dass unter der Präsidentschaft eines Inselstaates mehr für die betroffenen Länder erreicht wird, wurde enttäuscht“, sagte der BUND-Vorsitzende.

Als Erfolg bewertet der BUND, dass es den Entwicklungsländern gelungen sei, die Industrieländer auf die Einhaltung ihrer Versprechen für mehr Klimaschutz in den nächsten drei Jahren zu verpflichten. Die Industriestaaten hätten hier in Bonn zugesichert, ihre Klimaschutzzusagen bis 2020 zu erfüllen und dies auch überprüfen zu lassen.

„Eine Kontrolle der Klimaschutzzusagen allein reicht nicht aus. Alle Staaten müssen ihre Klimaschutzanstrengungen verstärken und schnell aus fossilen Energien aussteigen. Die Welt ist abhängig von fossilen Energien, sie muss auf Entzug. Es ist ein klarerer Auftrag an alle Staaten, bis zum nächsten Klimagipfel in Katowice den Ausstieg aus den Fossilen einzuleiten", sagte Weiger.

Die Kluft zwischen dem Pariser Klimaziel, die Erderwärmung deutlich unter zwei Grad Celsius zu halten und den tatsächlichen Gegenmaßnahmen sei nach wie vor riesig. Deutschland mache da keine Ausnahme. „Der Koalitionsvertrag der kommenden Bundesregierung muss einen sozial-ökologischen Ausstiegsplan für den Abschied von der Kohle bis 2030 enthalten“, forderte Weiger.

In Rheinland-Pfalz gibt es schon einige Anstrengungen wie das Klimaschutzgesetz und viele aktive Kommunen, die innovative Projekte in Klimaschutz und Energiewende vorantreiben.

Doch bei den großen Themen Verkehr und Landwirtschaft gibt es keine Bewegung in der Politik. „Auch in Rheinland-Pfalz setzt die Landespolitik viel zu oft weiterhin auf Straßenneubau und konventionelle Landwirtschaft, obwohl dies mit die größten CO2-Emittenten im Land sind“ so Michael Carl, stellvertretender Landesvorsitzender.

Für Rückfragen:

Michael Carl. Stellv. Landesvorsitzender: 0151-42367159, 02620-8416

Michael Ullrich, Umweltschutzreferent: 06131-62706-22

Aktuelle Daten zum Vorkommen der Wildkatze im Kreis Trier-Saarburg

[ Projektseite ]







Wildkätzchen im Wald lassen!


BUND fordert: Abstand wahren und Rückzugsräume erhalten

In diesen Wochen bringen die Wildkatzen in den Wäldern von Rheinland-Pfalz ihre Jungen zur Welt. Auch wenn sie allein und scheinbar mutterlos gefunden werden, empfiehlt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) dringend, die Tiere nicht anzufassen oder gar mitzunehmen. Immer wieder erleben wir, dass besorgte Spaziergänger oder Wanderer die jungen Kätzchen auflesen und zu Tierärzten oder Schutzstationen bringenDabei ist die Mutter in der Regel gerade auf der Jagd oder versteckt sich in unmittelbarer Nähe. Deshalb raten wir unbedingt dazu, die Tiere wenn überhaupt nur kurz aus größerer Entfernung zu beobachten und in Ruhe zu lassen.

Oftmals werden die grau getigerten Wildkätzchen für Nachwuchs entlaufener Hauskatzen gehalten. Bei den jungen Wildkatzen fällt die Unterscheidung zu Hauskatzen besonders schwer. Wenn sie älter werden, verblasst die Fellzeichnung und sie sind durch ihren kräftigen Körperbau und den buschigen Schwanz mit stumpfer, schwarzer Schwanzspitze als Wildkatze erkennbar.

Verborgen in Baumhöhlen oder im dichten Gebüsch verbringen die Kätzchen ihre ersten Lebenstage. Nach kurzer Zeit aber erkunden sie bereits spielerisch in immer weiteren Kreisen die Umgebung. Da oftmals natürliche Wurf- und Ruheplätze fehlen, nutzen Wildkatzenmütter immer wieder auch Holzstapel, die sogenannten Holzpolter, als Versteck für ihre Jungen. Wenn diese in der Aufzuchtzeit der Wildkätzchen abgeräumt werden, kommen immer wieder junge Wildkatzen um. Wir fordern deswegen Förster und Waldbesitzer auf, die Beräumung der Holzpolter erst im September zu starten oder die gewonnenen Baumstämme sofort und ohne Zwischenlagerung im Wald abzutransportieren, um dieses Risiko für die gefährdete Wildkatze zu verringern.

Die Wildkatze ist eine scheue Jägerin und war einst fast ausgerottet. Wer sie in freier Natur zu Gesicht bekommt, ist Zeuge eines immer noch seltenen Naturschauspiels geworden. Die größte Bedrohung der Wildkatze ist die Zerschneidung und Verarmung ihres Lebensraums durch Ackerflächen, Straßen und Siedlungen Damit die isolierten Populationen und viele andere gefährdete Tiere eine echte Überlebenschance haben, ist dringend ein Netzwerk aus miteinander verbundenen Wäldern notwendig. Der BUND fordert seitens der Politik deshalb eine bessere Vernetzung natürlicher Lebensräume in Deutschland und eine ambitionierte Umsetzung des kürzlich vorgestellten ‚Bundeskonzepts Grüne Infrastruktur‘.

Weitere Informationen: Die Wildkatze ist vor allem in Mittel- und Südwestdeutschland beheimatet. Rheinland-Pfalz ist eines ihrer Hauptverbreitungsgebiete. Daher ist die Wahrscheinlichkeit hier auf Jungtiere zu stoßen natürlich umso höher.

Eine druckfähige Karte zur Verbreitung der Wildkatze in Deutschland finden Sie unter tinyurl.com/wildkatzenvorkommen

Wer Wildkatzenjunge gesehen hat, kann dies hier melden:

trier-saarburg@bund-rlp.de

www.wildkatze-rlp.de/kontakt/wildkatzenbeobachtung_oder_fund

/www.bund.net/wildkatzenkontakt

Die Forderungen des BUND an die Politik zur zukünftigen Umsetzung des „Bundeskonzept Grüne Infrastruktur“ finden Sie hier: https://tinyurl.com/GrueneInfrastruktur

Mattheiser Wald

Wodurch wir das Naturschutz- und FFH-Gebiet Mattheiser Wald auf Grund aktueller Planungen gefährdet sehen, haben wir in unseren Stellungnahmen gemeinsam mit den Verbänden NABU und Pollichia dargelegt.

Stellungname Bebauungsplan Castelnau

Stellungname Bebauungsgebiet Brubacher Hof

Agenda-Kino Reihe



Das neue Agenda-Kino-Jahr hat gestartet!
Alle Termine finden Sie hier.

Gemeinsame Stellungnahme der Naturschutzverbände BUND, NABU und Pollichia zum Flächennutzungsplan 2030

Die Naturschutzverbände BUND KG Trier-Saarburg, NABU Region Trier und Pollichia haben gemeinsam eine umfangreiche 19-seitige Stellungnahme zum Flächennutzungsplan der Stadt Trier erarbeitet. Zum Download auf den Link klicken.

Stellungnahmen FNP2030




Praktikum beim BUND

Lust auf ein Praktikum im Umwelt- und Naturschutz?

Bei uns gibt es vielfältge Möglichkeiten, Einblick in die Arbeit eines großen Umweltverbandes zu gewinnen und zugleich eigene Ideen einzubringen und zu verwirklichen (Mehr Info's hier).



Unser "Neuzugang" im Büro. Nachdem diese Europäische Wildkatze - wie so viele Artgenossen - ein Opfer des Straßenverkehrs geworden ist, wurde "Clarence" fachgerecht präpariert und begleitet jetzt als Dauerleihgabe des Forstamts unsere Informationskampagne zur Wildkatze.
Der Straßenverkehr und die Lebensraumzuerschneidung ist eine der Hauptbedrohungen für die Wildkatze.

Bald ein Gewerbegebiet?

Seit einigen Jahren besteht eine unbefristete vertragliche Vereinbarung über die Nutzung und Pflege der Ausgleichsmaßnahme Streuobstwiese in Euren. Nach dem Flächennutzungsplan 2025 soll diese Ausgleichsfläche in eine gewerbliche Nutzung umgewidmet werden. Mit größter Verwunderung stellen wir in diesem Falle fest, wie hier mit der Naturschutz-Gesetzgebung umgegangen wird. Es ist vielfältig im Land festzustellen, dass ältere im Ausgleich eingerichtete Streuobstwiesen nicht mehr gepflegt werden und vor sich hin vegetieren. Auf dieser Fläche findet eine regelmäßige Pflege statt und auch die Struktur der Fläche erlangt mit dem älter werden der Bäume eine höhere ökologische Wertigkeit. In diesem Stadium soll die Fläche überplant werden, wobei erst mal der Ausgleich und dann noch die Umnutzung zu kompensieren wäre. Außerdem sehen wir die Aufhebung einer Ausgleichfläche als nicht gesetzeskonform an!





Gewürze - Konventioneller Anbau versus Fairer Handel

Diese Broschüre ist ein Projekt von Jana Hilliges (FÖJ 2011/12) und Esther Brojdo (FÖJ 2013/14). Hierbei werden Gewürze aus dem Weltladen (Pfützenstr.1, Trier) von Anis bis Zimt und ihre Anwendung genau beschrieben. Die Broschüre ist hier zum Download verfügbar.

Download hier (3,58 MB)





Umweltverbände fordern zukunftsfähige EU-Agrarpolitik und rufen zur Bürgerbeteiligung auf

Hier finden Sie die  Pressemitteilung  des Bundesverbandes und erfahren, wie Sie sich selber beteiligen können.



Wildkatzen-Wurfbox



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