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Willkommen beim Bund für Umwelt und Naturschutz

Kreisgruppe Trier-Saarburg

BUND-Monatstreffen am 28.September


Ende diesen Monats wollen wir endlich wieder ein BUND Monatstreffen stattfinden lassen. Wir dachten uns, dass wir erst mal wieder mit einem gemütlichen Treffen einsteigen.

Und zwar am 28. September um 18Uhr - diesmal im Chibi-ya in der Glockenstr. 13

Wir haben die komplette obere Etage reserviert. Es ist also genügend Platz - auch für Leute die nur mal reinschnuppern wollen.

Außerdem können wir auch nicht nur im Chibi-ya, sondern auch im dazugehörigen neuen Nudelsuppenladen nebenan bestellen.

Ihr könnt mir gerne per Email trier-saarburg@bund-rlp.de Bescheid sagen ob ihr kommt, oder auch spontan einfach so vorbeikommen.

24.09.17, So.: Gesundes und leckeres aus der Region- Kräuterwanderung mit kleinen Leckereien aus der "Wilden Küche"

Am Sonntag, 24.09.17 von 11 bis 15 Uhr lädt die Katholische Erwachsenenbildung Trier gemeinsam mit der BUND Kreisgruppe Bernkastel-Wittlich ein zu einer Kräuterwanderung mit kleinen Leckereien aus der "wilden Küche". Dipl.-Pädagogin Beate Stoff wird an diesem Tag referieren.
Veranstaltungsort: Hof Haardt 21 in 54318 Altrich


Keine Orchidee, dafür blüht er im Herbst: Fransenenzian

Pflegemaßnahmen auf den Orchideenwiesen!

Wie jedes Jahr führt die Kreisgruppe Trier-Saarburg von Oktober bis Februar wieder Pflegemaßnahmen zum Erhalt seltener und bedrohter Orchideenvorkommen im NSG Perfeist bei Wasserliesch und am Haus Wehrborn bei Aach durch.

Erster Termin: Samstag, 7.Oktober

Treffpunkt: 10:00 Uhr beim Friedens- und Umweltzentrum, Pfützenstr.1 oder 10:30 Uhr vor Ort

Zur Organisation der Fahrgemeinschaften und da es witterungsbedingt zu kurzfristigen Terminänderungen kommen kann, bitten wir um eine kurze Rückmeldung, wer mit kommt unter pflege.trier@bund-rlp.de

Alle Orchideenfreunde und Naturinteressierte sind herzlich eingeladen!

2. Projekttag auf der Streuobstwiese

Am 29.05.17 fand der 2. Projekttag auf der Streuobstwiese in Euren statt. Gemeinsam mit den Schulkindern und Lehrerinnen der Klassen 2a und 2b der Johann-Hermann-Grundschule Euren verbrachte Michèle Fugmann vom BUND einen erlebnisreichen Vormittag auf der Wiese. Neben den typischen Wiesenpflanzen lernten die Kinder dieses Mal auch die Welt der Insekten besser kennen. Mehr zum Projekt gibt`s hier.

Jahresbericht 2016

Jahresbericht_2016.pdf

Hier ist er nun endlich: der lang ersehnte Bericht über das BUND-Jahr 2016. Wir wünschen viel Freude beim lesen und erinnern.

Weltbürgerfrühstück 2017


Neben 39 weiteren Gruppen zum Thema Fairer Handel, Naturschutz und Eine Welt war auch dieses Jahr der BUND wieder durch einen Stand am Weltbürgerfrühstück als letzte Veranstaltung der Fair Fashion Days vertreten. Bei wunderbarem Sonnenschein und umgeben von engagierten, netten Menschen, den Gerüchen von leckerem Essen und dem Klang von internationaler Musik wurden von morgens 11 Uhr bis nachmittags 16 Uhr interessante Disskussionen und Gespräche geführt oder einfach geplaudert.

Exkursionen der BUND Region Trier 2017

Auch in diesem Jahr haben wir zahlreiche Exkursionen geplant, wie z.B. das "Frühlingserwachen im Mattheiser Wald" am Sonntag, den 23.04.2017.
Wir freuen uns sehr über Ihre Teilnahme! Unseren vollständigen Exkursionskalender finden Sie hier.

 

Fair Fashion Days - ein Rückblick

Die ersten trierer Fair Fashion Days sind zuende und somit 10 spannende Tage rund ums Thema "Textilien".

Vom Agenda-Kino mit dem Film "The true cost - der wahre Preis der Mode", über eine Kleidertauschparty, mehrere interaktive Vorträge bis hin zum Weltbürgerfrühstück am Samstag (20.05.) boten die FFD diverse interessante Aktionen, die allesamt gut besucht waren.

Wer weiß - vielleicht wird es die Fair Fashion Days ja nächstes Jahr wieder geben..?

Hier finden Sie noch weitere Berichte

Mithilfe bei Kiebitz-Sichtungen


Zur Brutzeit im März ist der Kiebitz besonders stimmfreudig. (torben7400 / pixabay.com)

im Rahmen der sog. "Aktion Grün" des Umweltministeriums RLP wurde der Kiebitz (deutschlandweit stark gefährdet) als Leitart aufgenommen.

In einem ersten Schritt sollen die wenigen verbliebenen Kiebitzpopulationen in Rheinland-Pfalz erfasst werden, um dann Artenschutzmaßnahmen zu erarbeiten und umzusetzen. Hierbei bittet das Landesamt für Umwelt die Naturschutzverbände um Unterstützung.

Falls Ihr aktuelle Vorkommen (Sichtungen in der Zeit von März - Juni 2017) kennt, wäre der BUND um Mitteilung sehr dankbar.

Angabe von Sichtungen bitte mit folgenden Angaben:

- Anzahl

- genaue Fläche (Einzeichnen möglichst in TK oder über Google Maps)

- Verhalten (Narhungssuche, Balz, evtl. sogar auf Nest sitzend)

- Ansprechpartner vor Ort

Für Fragen: Bianca Goll (Tel.: 06131-62706-0, Fax.: 06131-62706-66 , email: bianca.goll@bund-rlp.de)

Hintergrundinformation zum Vogel: https://www.bund.net/bund-tipps/detail-tipps/tip/unser-tipp-im-maerz-der-kiebitz/

Aktuelle Daten zum Vorkommen der Wildkatze im Kreis Trier-Saarburg

[ Projektseite ]







Wildkätzchen im Wald lassen!


BUND fordert: Abstand wahren und Rückzugsräume erhalten

In diesen Wochen bringen die Wildkatzen in den Wäldern von Rheinland-Pfalz ihre Jungen zur Welt. Auch wenn sie allein und scheinbar mutterlos gefunden werden, empfiehlt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) dringend, die Tiere nicht anzufassen oder gar mitzunehmen. Immer wieder erleben wir, dass besorgte Spaziergänger oder Wanderer die jungen Kätzchen auflesen und zu Tierärzten oder Schutzstationen bringenDabei ist die Mutter in der Regel gerade auf der Jagd oder versteckt sich in unmittelbarer Nähe. Deshalb raten wir unbedingt dazu, die Tiere wenn überhaupt nur kurz aus größerer Entfernung zu beobachten und in Ruhe zu lassen.

Oftmals werden die grau getigerten Wildkätzchen für Nachwuchs entlaufener Hauskatzen gehalten. Bei den jungen Wildkatzen fällt die Unterscheidung zu Hauskatzen besonders schwer. Wenn sie älter werden, verblasst die Fellzeichnung und sie sind durch ihren kräftigen Körperbau und den buschigen Schwanz mit stumpfer, schwarzer Schwanzspitze als Wildkatze erkennbar.

Verborgen in Baumhöhlen oder im dichten Gebüsch verbringen die Kätzchen ihre ersten Lebenstage. Nach kurzer Zeit aber erkunden sie bereits spielerisch in immer weiteren Kreisen die Umgebung. Da oftmals natürliche Wurf- und Ruheplätze fehlen, nutzen Wildkatzenmütter immer wieder auch Holzstapel, die sogenannten Holzpolter, als Versteck für ihre Jungen. Wenn diese in der Aufzuchtzeit der Wildkätzchen abgeräumt werden, kommen immer wieder junge Wildkatzen um. Wir fordern deswegen Förster und Waldbesitzer auf, die Beräumung der Holzpolter erst im September zu starten oder die gewonnenen Baumstämme sofort und ohne Zwischenlagerung im Wald abzutransportieren, um dieses Risiko für die gefährdete Wildkatze zu verringern.

Die Wildkatze ist eine scheue Jägerin und war einst fast ausgerottet. Wer sie in freier Natur zu Gesicht bekommt, ist Zeuge eines immer noch seltenen Naturschauspiels geworden. Die größte Bedrohung der Wildkatze ist die Zerschneidung und Verarmung ihres Lebensraums durch Ackerflächen, Straßen und Siedlungen Damit die isolierten Populationen und viele andere gefährdete Tiere eine echte Überlebenschance haben, ist dringend ein Netzwerk aus miteinander verbundenen Wäldern notwendig. Der BUND fordert seitens der Politik deshalb eine bessere Vernetzung natürlicher Lebensräume in Deutschland und eine ambitionierte Umsetzung des kürzlich vorgestellten ‚Bundeskonzepts Grüne Infrastruktur‘.

Weitere Informationen: Die Wildkatze ist vor allem in Mittel- und Südwestdeutschland beheimatet. Rheinland-Pfalz ist eines ihrer Hauptverbreitungsgebiete. Daher ist die Wahrscheinlichkeit hier auf Jungtiere zu stoßen natürlich umso höher.

Eine druckfähige Karte zur Verbreitung der Wildkatze in Deutschland finden Sie unter tinyurl.com/wildkatzenvorkommen

Wer Wildkatzenjunge gesehen hat, kann dies hier melden:

trier-saarburg@bund-rlp.de

www.wildkatze-rlp.de/kontakt/wildkatzenbeobachtung_oder_fund

/www.bund.net/wildkatzenkontakt

Die Forderungen des BUND an die Politik zur zukünftigen Umsetzung des „Bundeskonzept Grüne Infrastruktur“ finden Sie hier: https://tinyurl.com/GrueneInfrastruktur

Orchideenexkursion

 

Am 13.Mai fand, wie jedes Jahr zur Hauptblütezeit, unsere Führung durch das Orchideengebiet Perfeist bei Wasserliesch statt, bei der Natur- und Orchideenfreunde alles über den bedrohten Lebensraum Kalkmagerrasen und die Arbeit der Kreisgruppe zu dessen Schutz und Erhalt in der Region erfahren konnten. Wohl auf Grund des recht regenarmen Frühjahrs hat sich das Erscheinen einiger sehr attraktiver Arten wie Purpur-Knabenkraut und Bocks-Riemenzunge etwas nach hinten verschoben, so dass es auch in den nächsten Wochen noch viel zu sehen geben wird.






Schön, selten und gefährdet:
das Brand-Knabenkraut

Mattheiser Wald

Wodurch wir das Naturschutz- und FFH-Gebiet Mattheiser Wald auf Grund aktueller Planungen gefährdet sehen, haben wir in unseren Stellungnahmen gemeinsam mit den Verbänden NABU und Pollichia dargelegt.

Stellungname Bebauungsplan Castelnau

Stellungname Bebauungsgebiet Brubacher Hof

SWR Landesschau Rheinland-Pfalz: Natur oder Neubauten?

Seit Jahren kennt die Einwohnerzahl von Trier nur eine Richtung - nach oben. Mit mehr als 115.000 Einwohnern hat die Stadt Trier Koblenz als drittgrößte Stadt von Rheinland-Pfalz abgelöst. Mehr Menschen bedeutet auch die Nachfrage nach mehr Wohnraum - doch der wird in Trier zusehends knapp.

 

 


Startschuss für das Streuobstwiesen-Projekt

 

Am 28.03.17 fiel der Startschuss für das neue Streuobstwiesen-Projekt "Die Streuobstwiese im Wandel der Jahreszeiten" der BUND-Kreisgruppe Trier-Saarburg in Zusammenarbeit mit der Johann-Herrmann-Grundschule Trier Euren. Das Projekt soll den Grundschüler*innen vermitteln, wie artenreich, wichtig und schützenswert unsere Streuobstwiesen sind. Der erste Projekttag war bei frühlingshaften Temperaturen und purem Sonnenschein ein voller Erfolg und hat allen Seiten viel Spaß bereitet.




Der Arbeitskreis Heimische Orchideen hat das Bleiche- oder Weiße Waldvöglein zur Orchidee des Jahres 2017 gekürt. Diese Art wächst gerne auf kalkigem Untergrund in Vergesellschaftung mit Buchen und kann auch in den Orchideengebieten Perfeist und Haus Wehrborn regelmäßig von etwa Mai bis Juni bewundert werden.

Weitere Bilder finden Sie hier.

Agenda-Kino Reihe



Das neue Agenda-Kino-Jahr hat gestartet!
Den Bericht des Auftakt-Films "Tomorrow - die Welt ist voller Lösungen" und alle weiteren Termine finden Sie hier.

Gemeinsame Stellungnahme der Naturschutzverbände BUND, NABU und Pollichia zum Flächennutzungsplan 2030

Die Naturschutzverbände BUND KG Trier-Saarburg, NABU Region Trier und Pollichia haben gemeinsam eine umfangreiche 19-seitige Stellungnahme zum Flächennutzungsplan der Stadt Trier erarbeitet. Zum Download auf den Link klicken.

Stellungnahmen FNP2030




Praktikum beim BUND

Lust auf ein Praktikum im Umwelt- und Naturschutz?

Bei uns gibt es vielfältge Möglichkeiten, Einblick in die Arbeit eines großen Umweltverbandes zu gewinnen und zugleich eigene Ideen einzubringen und zu verwirklichen (Mehr Info's hier).



Unser "Neuzugang" im Büro. Nachdem diese Europäische Wildkatze - wie so viele Artgenossen - ein Opfer des Straßenverkehrs geworden ist, wurde "Clarence" fachgerecht präpariert und begleitet jetzt als Dauerleihgabe des Forstamts unsere Informationskampagne zur Wildkatze.
Der Straßenverkehr und die Lebensraumzuerschneidung ist eine der Hauptbedrohungen für die Wildkatze.

Bald ein Gewerbegebiet?

Seit einigen Jahren besteht eine unbefristete vertragliche Vereinbarung über die Nutzung und Pflege der Ausgleichsmaßnahme Streuobstwiese in Euren. Nach dem Flächennutzungsplan 2025 soll diese Ausgleichsfläche in eine gewerbliche Nutzung umgewidmet werden. Mit größter Verwunderung stellen wir in diesem Falle fest, wie hier mit der Naturschutz-Gesetzgebung umgegangen wird. Es ist vielfältig im Land festzustellen, dass ältere im Ausgleich eingerichtete Streuobstwiesen nicht mehr gepflegt werden und vor sich hin vegetieren. Auf dieser Fläche findet eine regelmäßige Pflege statt und auch die Struktur der Fläche erlangt mit dem älter werden der Bäume eine höhere ökologische Wertigkeit. In diesem Stadium soll die Fläche überplant werden, wobei erst mal der Ausgleich und dann noch die Umnutzung zu kompensieren wäre. Außerdem sehen wir die Aufhebung einer Ausgleichfläche als nicht gesetzeskonform an!





Gewürze - Konventioneller Anbau versus Fairer Handel

Diese Broschüre ist ein Projekt von Jana Hilliges (FÖJ 2011/12) und Esther Brojdo (FÖJ 2013/14). Hierbei werden Gewürze aus dem Weltladen (Pfützenstr.1, Trier) von Anis bis Zimt und ihre Anwendung genau beschrieben. Die Broschüre ist hier zum Download verfügbar.

Download hier (3,58 MB)

Regionaler Naturschutz lebt vom Mitmachen!

Möchten Sie auch mal aktiv werden? Zum Beispiel...

  • beim Bau eines Krötenzauns an der Sauer bei Ralingen: März - Mai
  • beim Schutz eine Erdkrötenpopulation am Markusberg: März - Mai
  • beim Monitoring einer Kreuzkrötenpopulation in der Kenner Flur: Ca. ab Mai
  • bei Pflegemaßnahmen auf den Orchideenwiesen (Oktober - Februar)
  • beim Projekt "Ein Rettungsnetz für die Wildkatze": Praktisch ganzjährig.
  • bei der Pflege eine Streuobstwiese bei Zewen: Frühjahr - Sommer - Herbst

Wir freuen uns über jede Hilfe!


Grüner Wall im Westen: Projektstelle des Landesverbandes im Büro der KG


Farne und Moose bewachsen die alten Bunkerruinen (Foto: Simone Schneider)

Entlang des ehemaligen „Westwalls“, einer zwischen 1936 und 1940 an der ehemaligen westdeutschen Reichsgrenze zwischen Kleve und Basel errichteten Befestigungslinie, existierten rund 17.000 Bunker. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die meisten Wehranlagen durch die Besatzungsmächte gesprengt und gerieten anschließend weitgehend in Vergessenheit. Im Laufe der Jahrzehnte siedelten sich hier zahlreiche gefährdete Tier- und Pflanzenarten an. Die unzerstörten und teilzerstörten Bunkeranlagen haben sich im Laufe der Jahrzehnte zu wertvollen Lebensräumen unter anderem für Wildkatze und Fledermäuse entwickelt und stellen in der dicht besiedelten und intensiv genutzten Kulturlandschaft mittlerweile wertvolle Rückzugsräume für Tiere und Pflanzen dar. Ihre besondere Bedeutung für den Naturschutz erhalten die Anlagen aufgrund ihrer bandförmigen Anordnung in der Landschaft. Der ehemalige Westwall kann so die verschiedenen Landschaftsräume als "Grüner Wall im Westen" zu einem riesigen Biotopverbund zusammenführen.





Umweltverbände fordern zukunftsfähige EU-Agrarpolitik und rufen zur Bürgerbeteiligung auf

Hier finden Sie die  Pressemitteilung  des Bundesverbandes und erfahren, wie Sie sich selber beteiligen können.



Wildkatzen-Wurfbox



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